Veranstaltungen:

Fachseminar Geschäftsprozess-management

27. Juni 2019
in Karlsruhe.

„Herausforderungen der Zukunft antizipieren und thematisieren“

„Authentisches und kollegiales handeln“

„Kompetenter, zuverlässiger Partner für Mitarbeiter und Kunden“

„Vorschläge und Handlungsempfehlungen im Detail“

„Gute Vernetzung zwischen strategischen und operativen Themen“

„Spezialisten mit praxisorientierten Ansätzen“

Aktuelles

18. Februar 2019

Werte & Kultur, oder: „Kultur isst Strategie zum Frühstück“

Die Zahl der Anforderungen ist eine echte Herausforderung: Niedrigzinsen, neue Wettbewerber, Compliance-Overkill, technologischer Fortschritt, der Kampf um qualifizierten Nachwuchs … damit ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Die eigenen strategischen Initiativen zur Marktbearbeitung sind darin noch gar nicht enthalten. In einer solchen Situation ist es durchaus verständlich, zu meinen, keine Zeit zum „Sägeschärfen“ zu haben „Wir müssen schließlich Bäume fällen!“ Zumal die meisten Betroffenen in Krisensituationen bevorzugt auf bekannte Lösungsansätze zurückgreifen, die vor allem in hartem Durchgreifen des Managements bestehen.

„Agilität“ ist in aller Munde, kein Manager mag sich die Blöße geben, zum Thema „Design Thinking“ keine Meinung zu haben, kaum ein Unternehmen, das sich nicht eine kleine Versuchseinheit mit Start-up-Charakter leistet. Dabei werden solche Ansätze häufig als Methodenbaukasten aus dem man sich wahlweise bedienen kann – oder eben nicht – betrachtet. Tatsächlich bleibt, wenn es hart auf hart kommt, der Werkzeugkasten der Agilität gerne zugunsten einer engen Steuerung durch Führungskräfte geschlossen. Richtig ist, dass sich einzelne Instrumente eines Managementansatzes nicht für jede Situation eignen. So wahr es ist, dass irgendwann alles wie ein Nagel aussehen kann, wenn man nur einen Hammer hat, so richtig ist auch, dass man mit einem Feinmechaniker-Werkzeug in einer Gießerei nicht allzu viel anfängt und man einen Amboss selten bei einem Uhrmacher findet.

Was aber notwendig ist, um agil, das heißt veränderungsrobust, agieren zu können, ist ein Kulturwechsel, der nicht bei Lippenbekenntnissen enden darf. Das Top-Management muss Raum für interdisziplinäre Teams lassen, gerade dann, wenn es eng wird. Eine im Außenverhältnis notwendige Hierarchie muss im Innenverhältnis Eigenverantwortung von Projekten und einzelnen Experten gewährleisten. Ohne eine solche Veränderung in den Köpfen sind Unternehmen nur unzureichend auf die zukünftigen Herausforderungen vorbereitet. Oder, wie Management-Guru Peter Drucker treffend formuliert: „Culture eats strategy for breakfast.“

Zum Glück kann man aber das eine (wichtige und/oder dringende operative Veränderungen vornehmen) tun, ohne das andere (Kulturwechsel zu mehr Agilität, konsequenter Kundenorientierung und Eigenverantwortung initiieren) zu lassen. Als AAA – Auctor Actor Advisor begleiten wir explizite Veränderungsprozesse hin zum agilen Unternehmen und konkrete Umsetzungsprojekte sowohl mit Fachexpertise, Prozess- und Methoden-Know-how als auch mit Empathie und Bewusstsein für die Notwendigkeit von Veränderungsprozessen. So begleiten wir im täglichen Projektgeschäft erfolgreich den Kulturwechsel, ohne unsere Kunden zu überfordern … aber auch ohne von der nächsten Anforderung überrollt zu werden.

Herr Felix Honekamp steht Ihnen gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.